München – Dauerthema Radlerfurt


München: Residenzstraße
Revier rücksichtslos rasender Radl-Rowdys?

25.000 Fußgänger und 8.000 Radfahrer in zwölf Stunden: Die Residenzstraße ist ein verkehrspolitisches Sorgenkind. Rasende Radler, dreiste Taxifahrer und genervte Passanten sind an der so genannten Radlerfurt an der Tagesordnung.

Radlfurt Residenzstraße

An das vorgeschriebene Schritttempo von 5 km/h halte sich so gut wie niemand, klagt die Münchner Polizei, die deswegen desöfteren Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung an verdutzte Fahrradfahrer verteilt.

Eine Lösung der chaotischen Stelle mitten im Stadtzentrum ist nicht in Sicht. Bürgermeister Hepp Monatzeder drängt zwar schon seit längerem auf ein vernünftiges Gesamtkonzept für die Strecke vom Odeonsplatz bis zum Rindermarkt, wegen der erwarteten Großbaustelle für die zweite S-Bahn-Stammstrecke dürfte sich eine umfassende Gesamtlösung aber kaum umsetzen lassen.

Die Münchner Polizei setzt deshalb weiterhin auf Kontrollen um das Problem mit den Temposündern in den Griff zu bekommen.

Quelle: http://www.muenchenblogger.de/riskante-radlerfurt-residenzstrasse-revier-ruecksichtslos-rasender-radl-rowdys

Bildquelle: ADFC München

, , ,

  1. #1 von roterBlitz am 10/11/2009 - 20:00

    Seltsam, seit dort wegen der Residenzpostbaustelle die Durchfahrt noch weiter verengt wurde und damit der Radstreifen weggefallen ist, klappt es besser als vorher. Ist das nur Einbildung oder ein zwar unfreiwilliges, aber erfolgreiches “shared space” Konzept?

Sie müssen angemeldet sein, um eine Meldungen zu verfassen.

Stop SOPA