Archiv für München

Drängelgitter für Trambahnquerung zerstört wichtige Radverbindung

Eine der wichtigsten Radverbindungen im Münchener Nordosten wurde durch dieses unglaublich schlecht gemachte Drängelgitter mit einer üblen Schikane versehen.

  • Begegnungsverkehr ist nur auf den Fahrbahnen und den Gleisen möglich, nicht auf den geschützten Mittelinseln
  • Gleise müssen im spitzen Winkel überquert werden (Sturzgefahr)
  • Blick auf Autoverkehr extrem erschwert (Kopf um 180° drehen)

Insgesamt liegt hier die volle Konzentration auf dem Drängelgitter und nicht auf der Beobachtung des Verkehrs.

,

Keine Kommentare

Radfahrstreifen als Parkplatz missbraucht / Polizei tatenlos

Der eigentliche sehr schön angelegte Radfahrstreifen in der Truderinger Str. wird in immer dreisterer Form permanent von Pkws zugeparkt. Leider unternimmt die Polizei hier nichts.

2012-11-24 TruderingerStrBus

Zugeparkter Schutzstreifen Truderinger Str.

Zugeparkter Schutzstreifen Truderinger Str.

,

1 Kommentar

M-Berg am Laim, S-Bahn Unterführung: Katastrophale Radwegführung

Die Berg am Laimer S-Bahn-Unterführung wurde kurz nach Fertigstellung des neuen  östl. gelegenen S-Bahn Zugangs (separate Rad/Fußgänger Unterführung) für Radfahrer in Nord-Süd Richtung  per Zeichen 254 gesperrt.  Zwar mag die zu Grunde liegende Motivation dieser Maßnahme, den Radverkehr in die neue Unterführung zu leiten, theoretisch nachvollziehbar sein, in der Praxis ist diese neue Radverkehrsführung aber äusserst schikanös und schafft zudem neue Gefahrenstellen.

Zeichnung1Die Truderinger Straße stellt eine wichtige, schnelle und stark genutzte Radverbindung zwischen der Innenstadt (A) und den Stadtteilen im Münchner Osten (B & C) dar.

Die neue Situation ist für Radpendler inakzeptabel, stellen sich einem auf dem Weg von A nach B statt früher NULL Fahrbahnquerungen nun ganze VIER Querungen (davon 3 Ampeln) in den Weg.

Dem nicht genug, es wurden dadurch neue Gefahrenstellen geschaffen:

- In West- Ost/Süd Richtung durch den Hauptstrom der rechtsabbiegenden Fahrzeuge die dem Verlauf der Truderinger Straße in die Unterführung folgen (vor dem Verbot schwomm man da einfach mit) ist man als gezwungenermaßen Geradeausfahrer durch den fließenden Rechtsabbiergerstrom stark gefährdet.

- In Richtung Nord muß um der Truderinger Straße folgen zu können nun umständlich über Eck abgebogen werden, das bedeutet zwei mal durch den regen LKW Verkehr in/aus der Zamilastrasse gefährdert zu werden statt wie früher gefahrlos auf der Linksabbiegerspur direkt abbiegen zu können.

Lösungsvorschlag:

Entfernung der Zeichen 254, wer will kann ohnehin der gelben Radverkehrsbeschildung in die neue Unterführung folgen. Dass der schmale Radstreifen auf der Ostseite der Unterführung und die Furt an der südwestlichen Ausfahrt unbedingt entfernt werden musste ist eigentlich nur mit konjunkturfördernder Geldverschwendung zu erklären, den Kfz-Verkehr hätten diese Überbleibsel wohl kaum behindert.

, , ,

9 Kommentare

München, Berg am Laim: Beratungsresitente Lokalpolitiker?

Radweg ist Lokalpolitikern wichtig (SZ 4.8.2010, S. R3)

“Verwunderung löste im Berg am Laimer Bezirksausschuss das Vorhaben des Kreisverwaltungsreferats aus, die Radwegbenutzungspflicht in der Neumarkter Straße aufzuheben. Im Gegensatz zur Verwaltung war man im BA sehr wohl der Auffassung, dass der überwiegende Teil der Radfahrer auf einem eigenen Strecke [sic] besser aufgehoben sei, als auf einer Straße, die sie mit den Autofahrern teilen müssten, sagte der stellvertretende BA-Vorsitzende Robert Kulzer (SPD).” Seinem Kollgen von der CSU (Dietmar Kohler) wollte es laut SZ “überhaupt nicht in den Kopf” warum einerseits von der Stadt versucht wird den Radfahreranteil zu erhöhen, andererseits aber Benutzungspflichten aufgehoben werden.

Konkret handelt es sich um einen etwa 500m langen Abschnitt zwischen Baumkirchner Str. und Weihenstephaner Str, den einzigen noch benutzungspflichtigen Radwegabschnitt im gesamten Verlauf der Neumarkter/Hansjakobstraße.  Ursprünglich dürfte die Benutzungspflicht hier aufrecht erhalten worden sein weil dieser Straßenabschnitt als LKW Umfahrung des Berg am Laimer Ortszentrums ausgeschildert ist und zudem im Berufsverkehr als weithin bekannter Schleichweg zur A94 gut frequentiert ist.

Der Zustand und die Anlage des Radwegs  (v.a. die Südseite) ist miserabel. Hinter einer Reihe parkender PKW und LKW  versteckt wird der Radweg von zahlreichen schlecht einsehbaren Firmen- und Gewerbeeinfahrten gekreuzt. Folgerichtig möchte das Kreisverwaltungsreferat hier die Benutzungspflicht aufheben um den Radfahrern die sicherere Fahrt auf der Straße freizustellen.

Zugleich wurden seitens der Verwaltung Vorschläge unterbreitet die Verkehrsbelastung zu reduzieren was aber von der Lokalpolitik, wohl aus wirtschaflichen Gründen, unerwünscht ist.

Wie dann eine Radweggestaltung im Sinne des BA aussieht wird in diesem Artikel deutlich: http://www.wochenanzeiger.de/article/98465.html

Bisher gibt es nur – und die nicht mal durchgängig – Pseudo-Radwege: schmale vom Autoverkehr nur durch auf den Asphalt gemalte Streifen getrennt. Nun sieht die Planung zwei Meter breite Radfahrstreifen vor.“  In einer BA Hofpostille unter der Überschrift  “Radler bald sicherer“!
Die Fahrbahnbreite von 6,50 Meter bleibt erhalten, was dem BA wichtig war, denn die Straße ist stark befahren.“  (Warum nimmt der BA nicht die Vorschläge der Verwaltung zur Verkehrsreduzierung an?)

Die Parkplatz-Sucher [sic] wird freuen, dass drei zusätzliche Stellplätze geschaffen werden können. Einem besonderen Anliegen des Bezirksausschusses wird auch Rechnung getragen werden: An der Kreuzung Neumarkter Straße/Baumkirchner Straße wird in der Neumarkter Straße die eigene Linksabbiegerspur erhalten bleiben.”  Gratulation, drei Parkplätze und der PKW/LKW Schleichweg Riedgauer-Neumarkter-Zamdorf bleibt offen.  Wurde diese riesen Tunnelkonstruktion am Leuchtenbergring nicht gerade auch damit gerechtfertigt und von der Lokalpolitik verlangt, um ebensolche Schleichwege obsolet zu machen, also den Verkehr in ihrem Viertel zu reduzieren?

Neumarkter Str. Süd, Z. 241

Neumarkter Str. Süd, Z. 241

Neumarkter Str. nördl., Z.237

Neumarkter Str. nördl., Z.237

,

Keine Kommentare

München Obermenzing: Gehwegradlerin von abbiegendem LKW überrollt

Am Donnerstag, 27.08.2009, gegen 13.30 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Unternehmer mit seinem Lkw die Freseniusstraße entlang. An der Kreuzung Verdistraße wollte er nach rechts abbiegen. Dabei übersah er eine 76-jährige Rentnerin, die mit ihrem Fahrrad verbotswidrig auf dem Gehweg fuhr und die Verdistraße überqueren wollte. Sie wurde von der Lkw-Front erfasst und anschließend überrollt. Dabei erlitt sie so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb.

Quelle: Polizeibericht München

, , ,

Keine Kommentare

München: Lkw-Fahrer verletzt beim Abbiegen Fahrradfahrer

Am Mittwoch, 01.07.2009, gegen 08.00 Uhr, fuhr ein 43-jähriger Fürstenfeldbrucker mit seinem Lkw auf der Silberdistelstraße stadtauswärts. Auf Höhe der Ammerseestraße hatte sich auf der Brücke ein Stau gebildet, so dass sich der Lkw-Fahrer entschloss nach rechts auf die BAB 96 einzufahren. Zu diesem Zeitpunkt hatte er jedoch schon die reguläre Zufahrt auf die Autobahn passiert und bog nun verbotswidrig nach rechts auf die Zufahrt der BAB ein, obwohl an dieser Örtlichkeit die vorgeschriebene Fahrtrichtung „geradeaus“ ist.

Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 30-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad samt Anhänger ebenfalls auf der Silberdistelstraße stadtauswärts. Er befand sich ordnungsgemäß auf dem Radweg. Am Fahrrad des Radlers war ein Anhänger befestigt, in dem sich die beiden Söhne im Alter von drei und einem Jahr befanden. Als sich der Fahrradfahrer der Ammerseestraße näherte, zeigte die Ampel Grün und er wollte geradeaus weiterfahren.

Als der Lkw-Fahrer verbotswidrig abbog, erfasste er den Fahrradfahrer mit der vorderen rechten Seite seines Lkws, so dass der Fahrradfahrer samt Anhänger ca. 10 Meter mitgeschleift wurden. Der Lkw kam erst zum Stillstand nachdem er über einen Arm des Fahrradfahrers gerollt war. Der 30-jährige Radfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er erlitt mehrere Brüche, multiple Prellungen und Schürfwunden am gesamten
Oberkörper sowie eine Quetschung des Brustkorbes. Er musste zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.

Wie durch ein Wunder blieben die beiden Söhne, die sich im Fahrradanhänger befanden, völlig unverletzt, obwohl sich der Anhänger die ganze Zeit am Fahrrad befand.

Der 30-jährige Fahrradfahrer trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm, blieb jedoch von Kopfverletzungen verschont.

Quelle: Pressebericht der Polizei München

a1

, , , ,

Keine Kommentare

München, Forstenrieder Allee: LKW übersieht beim Rechtsabbiegen Radfahrer

Am Mittwoch, 03.06.2009, übersah ein Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen von der Forstenrieder Allee in die Schaffhauser Straße den in gleiche Richtung fahrenden 83-jährigen Rentner. Um nicht vom Lkw überrollt zu werden, sprang der 85-Jährige vom Fahrrad und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der Lkw-Fahrer flüchtete. Ob er den Unfall bemerkte, ist fraglich, da sich der Radfahrer im Toten Winkel befand.

Quelle: Polizei München

, , , ,

Keine Kommentare

München, Schleißheimer/Ackermannstr: rechtsabbiegender LKW erfasst Radlerin

Am Dienstag, 02.06.2009, übersah ein Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen von der Schleißheimer Straße in die Ackermannstraße eine Radfahrerin, die auf dem Radweg die Schleißheimer Straße befuhr. Die 23-Jährige wurde unter den Sattelzug gezogen, mitgeschleift und überrollt. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

, , , , ,

Keine Kommentare

München – Hadern: Rechtsabbiegender LKW erfasst Radfahrer

MÜNCHEN – Kleinhadern:
Am 19.01.2009 fuhr gegen 12.45 Uhr, ein bislang unbekannter LKW-Fahrer mit einem Sattelzug die Fürstenrieder Straße stadtauswärts und bog an der Einmündung zur Ammerseestraße nach rechts ab. Zeitgleich befuhr ein 83-jähriger Rentner aus Laim mit seinem Fahrrad auf dem parallel verlaufenden Fahrradweg ordnungsgemäß ebenfalls stadtauswärts.
Beim Abbiegen übersah der LKW-Fahrer offensichtlich den Fahrradfahrer, der die Einmündung geradeaus überqueren wollte. Der Rentner wurde von dem abbiegenden Sattelauflieger erfasst, umgestoßen und an den Beinen überrollt. Anschließend flüchtete der unbekannte LKW-Fahrer mit seiner roten Zugmaschine mit beigem Planenauflieger und der grünen Aufschrift „Logistik“ die Autobahn A 96 stadtauswärts.

Der Rentner wurde mit schweren Verletzungen (Frakturen und Quetschungen an beiden Beinen) in ein Münchener Krankenhaus gebracht.

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/news/presse/aktuell/index.html/85644

, , , , , ,

Keine Kommentare

München – Prinzregentenstraße/Wagenbauerstraße – Ampelschaltung

An der Einmündung derWagenbauerstraße in die Prinzregentenstraße gibt es eine völlig überflüssige Linksabbiegerspur. Ich fahre häufig diese Strecke und habe noch kein einziges mal ein Fahrzeug gesehen, dass hier links abbiegen wollte.

Leider gibt es in der Ampelschaltung an dieser Einmündung auch noch eine extra Phase für die unnötige Linksabbiegerspur. Für einen langen Zeitraum haben an dieser Einmündung alle Fußgänger rot. Alle Autos und Fahrräder in Richtung Innenstadt und aus der Wagenbauerstraße haben ebenfalls rot.

Für Radfahrer und Fußgänger ist diese Schaltung eine unzumutbare Behinderung.

Auf die extra Linksabbiegerspur in der Einsteinstraße könnte in diesem ohnehin sehr engen Bereich wahrscheinlich komplett verzichtet werden. Die extra Ampelphase für diese Spur ist aber in jedem Fall überflüssig.

Sehr häufig habe ich schon beobachtet, wie Fußgänger, die die Einsteinstraße überqueren wollten, beim Halten aller Fahrzeuge aus Wagenbauerstraße und Einsteinstraße (aus Richtung Autobahn) meinten, es müsste nun für die Fußgänger grün werden. Teilweise überqueren die Fußgänger dann die Fahrbahn, was zu extrem gefährlichen Situationen führt, wenn aus Richtung Innenstadt dann doch noch ein Auto geradeaus über die Einmündung in Richtung Autobahn fährt.

Die extra Ampelschaltung für die Linksabbiegerspur gehört an dieser Stelle dringend abgeschafft.

,

1 Kommentar