Archiv für Berlin

Berlin, Marienfelde: Tödlicher Fahrradunfall mit rechtsabbiegendem LKW

Am 10.12.09 wurde eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Marienfelde tödlich verletzt. Die Dame war mit ihrem Rad auf dem Richard-Tauber-Damm unterwegs als an der Kreuzung Buckower Chaussee ein neben ihr befindlicher Lkw-Fahrer nach rechts in Richtung Nahmitzer Damm abbog. Der Lkw Fahrer übersah beim Abbiegen  die Radfahrerin die beim Zusammenstoss unter die Räder der Zugmaschine geriet und verstarb.

Quelle: Polizei Berlin 10.12.09

Im Luftbild sieht man gut die kreativen Radwegmalereien im Kreuzungsbereich. Obwohl sich die Radfahrer am Richard-Tauber-Damm an der Ampel sogar etwas vor den Kfz aufstellen können,  bringt dies in dem lang geschwungenen Rechtsabbiegebereich nur bei unmittelbaren Losfahren nach der roten Ampel vielleicht einen Sicherheitsgewinn. Und selbst in  diesem Fall erstreckt sich bei vielen LKW der nicht einsehbare rechte Bereich auch ein ganzes Stück nach vorne.

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Berlin, Prenzlauer Berg: Radwegunfall – Radlerin von abbiegendem Lkw getötet

Der Unfall ereignete sich an der Prenzlauer Allee/Ecke Danziger Straße. Der LKW war auf der Danziger Straße in Richtung Schönhauser Allee unterwegs. An der Kreuzung Prenzlauer Allee/Danziger Straße bog er nach rechts in die Prenzlauer Allee ab und erfasste die Radfahrerin die auf dem Radweh in derselben Richtung unterwegs war.

Bericht im Tagesspiegel vom 26.6.2009

Radweg in den totel Winkel (taz.de vom 25.6.2009)

Beitrag im Rad-spannerei Blog

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Berlin, Reichpietschufer (Bundesverteidigungsministerium)

Radweg ist mit unschlüssiger Beschilderung unterbrochen, siehe Bildmaterial, vor allem aus Westen kommende Radfahrer erhalten keine Orientierungshilfe. Ein Wiederauffahren auf den Radweg ist durch eine zu hohe Bordsteinkante zu gefährlich (v.a. auch in Ost – West – Richtung).

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Berlin – Fahrradsymbole zwischen Straßenbahnschiene

Fahrradfahrer fahren zu dicht an parkenden Autos vorbei

Berlin, 14. Dezember 2007

Die neue Berliner Unfallkommission hat erstmals Fahrradpiktogramme zwischen Straßenbahnschienen auf dem Weinbergsweg und der Kastanienallee angeordnet.

Mit täglich 6.400 Fahrrädern ist der Straßenzug eine der am stärksten von Radfahrern genutzten Strecken Berlins – und auch ein Unfallhäufungspunkt. Hauptfehler: Fahrradfahrer fahren oft rechts der Schienen und damit zu dicht an parkenden Autos entlang – aufgrund der durch die Schienen fehlenden Ausweichmöglichkeit kommt es bei sich plötzlich öffnenden Autotüren oft zu Kollisionen.

Mit den neuen Fahrradsymbolen sollen Fahrradfahrer daran erinnert werden, dass sie berechtigterweise zwischen den Schienen fahren dürfen. Autofahrer müssen beim Überholen ebenfalls einen ausreichenden Sicherheitsabstand halten – also nur auf der Gegenfahrbahn überholen, wenn diese frei ist.

Die hier im 10-Minuten-Takt verkehrende Straßenbahnlinie M1 und die alle 20 Minuten verkehrende Tram 12 konnten aufgrund des Straßenquerschnitts auch die bisher oft rechts der Schienen fahrenden Radfahrer nicht überholen – an der Leistungsfähigkeit der Straße ändert sich durch die neuen Symbole für die Straßenbahn nichts.

Während der Bezirk Mitte die Anordnung der Unfallkommission zwischen Rosenthaler Platz und Schwedter Straße bereits umgesetzt hat, zögert der für den zweiten Teil der Kastanienallee bis zur Schönhauser Allee zuständige Bezirk Pankow noch. So solle zunächst der Erfolg der Symbole in Mitte abgewartet werden, in einigen Jahren sei zudem ein Umbau der Kastanienallee angedacht

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