Archiv für Rheinland-Pfalz

Widersprüchliche Ausschilderung

Beim Befahren des Radweges Deutsche Weinstraße trifft man von der Villenstraße her kommend an der Einmündung zur Rittergartenstraße auf die im Bild dargestellte Ausschilderung. Danach müssen auch Radfahrer gemäß STVO an dieser Stelle nach rechts abbiegen.

Die Radwegweiser zeigen allerdings nach links bzw. geradeaus. Somit befinden sich Radfahrer an dieser Stelle in einer Zwickmühle und müssten eigentlich schieben, wenn sie der Radwegweisung folgen wollen.

Ein Anschreiben an die zuständige Abteilung der Stadtverwaltung im Juli 2010, in dem auf die widersprüchliche Beschilderung hingewiesen wurde, blieb unbeantwortet.

Neustadtc

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Warum ist die Durchfahrt verboten?

Fährt man auf dem Radfernweg Deutsche Weinstraße durch Wachenheim, trifft man auf dieses Verbotsschild. Vielleicht gibt es ja Gründe dafür.  Dann stellt sich aber die Frage, warum man den Radfernweg ausgerechnet hier lang führt.

Somit bleibt Radfahrern nichts anderes übrig als abzusteigen und zu schieben. Wie weit zu schieben ist, bleibt zunächst unklar.

Vielleicht hat wieder einmal ein Behördenvertreter beim Aufstellen des Zeichens 250 nicht beachtet, welchen Einfluss es auf den Radverkehr hat, weil er nur in der Kategorie Autoverkehr denken kann.

Wachenheimc

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Alzey: Abfärbender Radweg

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Dies ist ein typisches, und in diesem Falle sogar besonders deutliches Beispiel, wie wenig bis garnicht speziell Radwege von den zuständigen Kommunen unterhalten und gepflegt werden. Es sind ja nur Nebenanlagen. Etwa ab 1982 war es Mode, mit (Möglichst billiger) roter Farbe Radwege auf Bürgersteige zu malen, ohne dabei nachzudenken, dass es nunmal auch Folgekosten verursacht, wenn diese Farbe erneuert werden muß. Kosten, die für eine Kreisstadt in der Größe Alzey’s nur schwer für einen vorhandenen Radweg zu leisten sind. Dieser in beiden Richtungen benutzungspflichtige getrennte Geh-und Radweg entlang der Weinheimer Landstraße L 406 zwischem dem Stadtteil Weinheim und Benderweg ist etwa insgesamt 1734 Meter lang. Der aufgemalte und sich nun entfärbende Abschnitt zwischen Autobahbrücke und Benderweg ist ca. 1075 Meter Lang. Der Rest zwischen Weinheim und den Häusern kurz vor der Autobahnbrücke ist mit durchgefärbten rosaroten Pflastersteinen belegt und für beide Richtungen selbstverständlich zu schmal. Auf der Selzbrücke und der unmittelbar benachbarten, abgesetzten Furt über die Einmündung der K 11 gibt es keine wie auch immer markierte Trennung. In Höhe der Talstraße können linksabbiegende Radfahrer die dort vorhandene Fußgängerampel nicht mitbenutzen.

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Benutzungspflichtiger Pflastersteinweg führt nicht auf Straße zurück

An der Kreuznacher Straße führt die ganze Zeit ein asphaltierter Landwirtschaftsweg entlang. Just an der Stelle, wo der Asphalt aufhört und in ruppigen Pflasterstein übergeht, beginnt plötzlich ein benutzungspflichtiger Radweg. Zu allem Übel wurde in der Mitte eine Art Rüttelfalle angelegt, damit niemand auf die Idee kommt, auf der falschen Seite des Zwei-Richtungs-Radweges zu fahren.

Wer denkt, er komme nach den gerademal 150m Radweg wieder zurück auf die Landstraße, der irrt sich aber. Denn entgegen der logischen Anbindung an die linksseitige Straße, führt der Radweg erst rechts über eine kleine Holzbrücke in einem Schlenker  auf die Landstraße zurück, auf der man von Anfang an fahren wollte. Dort darf man sich nach dem Halt an einem Stoppschild wieder ordnungsgemäß in den fließenden Verkehr einfädeln, der mit 70km/h an einem vorbei saust.

Ein Hoch auf die “sicheren” Radwege!

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Der kürzeste Radweg der Welt

Ab der Kreuzung Ecke Richard-Wagner-Str. wird zu guter Schluss nochmal darauf hingewiesen, dass die letzten 10m des linksseitigen Radweges natürlich auch benutzungspflichtig sind. Böse Zungen würden unterstellen, dass auf diese Weise versucht wird, den Radverkehr auf den anschließenden Feldweg zu zwingen, damit der Kfz-Verkehr zwischen Bad-Kreuznach und Hackenheim freie Fahrt hat. Aber das ist natürlich nur zu unserer Sicherheit ;-)

Kürzester Radweg der Welt

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Zehnjähriger von Tankzug überrollt

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/stadt-bad-kreuznach/10303909.htm

Drama in Bad Kreuznach: Zehnjähriger von Tankzug überrollt

08.03.2011 19:08 Uhr – BAD KREUZNACH

(st). Eine Tragödie hat sich am Dienstagnachmittag in der Bosenheimer Straße ereignet. Ein zehnjähriger Junge wurde von einem Tanklastzug überrolt und kam ums Leben. Er starb an seinen schweren Kopfverletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen befuhren der türkische Junge und seine 15-jährige Schwester kurz nach 16 Uhr mit ihren Fahrrädern den Gehweg der Bosenheimer Straße stadtauswärts. Ein Tanklaster bog genau zu diesem Zeitpunkt rechts in die Einfahrt zum Parkplatz des Obi-Markts ein und überrollte den Jungen, der sofort tot war. Die Schwester, vor deren Augen das Unglück passierte, kam mit schwerem Schock ins Krankenhaus, die Notfallseelsorge kümmerte sich um sie. Auch der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Außerdem erlitt eine Autofahrerin, die genau zum Unglückszeitpunkt vorbei gefahren war, einen Schock und begab sich sofort in ärztliche Behandlung.

Unfallursache noch unklar

Die Unfallursache war am Dienstagabend laut Polizei noch unklar, Gutachter nahmen die Ermittlungen auf.

Im Einsatz waren Notfallseelsorger und eine türkische Dolmetscherin, die sich um die herbeigeeilten Eltern kümmerten. Passanten, die auf dem Obi-Parkplatz und der gegenüberliegenden Straßenseite unterwegs waren und von dem Unglück erfuhren, waren tief betroffen.

Die Bosenheimer Straße war stadtauswärts ab dem Fleischhauerkreisel gesperrt. Zu größeren Beeinträchtigungen im Feierabendverkehr ist es aber nicht gekommen, die Autos konnten durch den Kreisel über die Badenheimer Straße und den Schwabenheimer Weg fahren.

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Ludwigshafen: Auf Radweg von rechtsabbiegendem LKW überrollt

Am Vormittag des 12.10.10 wurde eine 57-jährige Radfahrerin auf dem Radweg der Bürgermeister-Grünzweig-Straße Richtung Heinigstraße von einem rechts in die Rohrlachstraße abbiegenden LKW überrollt und tödlich verletzt.

“In die gleiche Richtung fährt, parallel zu ihm und “ordnungsgemäß auf dem Radweg”, wie eine Polizeisprecherin mitteilt, eine 57-jährige Ludwigshafenerin auf ihrem Fahrrad. Hinter ihr kommt ihr 60-jähriger Ehemann, der bei der tragischen Ausfahrt mit dabei ist. Als der 36-Jährige seinen 18-Tonner nach rechts lenkt, übersieht er, so vermutet es die Polizei, die Radfahrerin.” Gegen den LKW Fahrer wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.”

Quelle: Mannheimer Morgen (13.10.2010)

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Trier, Aulstr.: Sprung übers Geländer?

In der Aulstraße in Trier fordert ein Wegweiser zum Sprung über ein Geländer Richtung Trier-Centrum auf (Stand 20.8.2010).

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Gefährliche vielbefahrene Einfahrt über einen Radweg

Die Fläche um den Rewe Markt wurde weiter ausgebaut, es entstand ein großer DM Markt, ein Aldi, sowie ein Anbau an den Rewe. Entsprechend groß ist der Parkplatz und der Andrang von Autofahrern, über die neu gebaute Einfahrt zu fahren um einzukaufen. Die Radwegesituation wurde hierbei leider untergeordnet, denn mit der neuen Einfahrt mit Geländerbegrenzung entsteht eine sehr gefährliche Situation; zum einen müssen die Autofahrer mit der Motorhaube bis an den Radweg heran fahren, um überhaupt auf der Straße den Verkehr beobachten zu können. Zum anderen ist das Geländer gerade so hoch, dass ein Kind nicht oder nur sehr schlecht gesehen werden kann.

Auf den Bildern habe ich mein Rennrad  (in RH 60cm!) an dem Geländer platziert, um zu zeigen, wie hoch dieses ist. In stark gebückter Haltung könnte selbst eine erwachsene FahrerIN übersehen werden! Hinzu kommt die Hektik des Straßenverkehrs, weil gerade diese Stelle sehr viel befahren ist. Viele Autofahrer fahren daher schon gleich bis auf den Radweg drauf, um nicht auch noch den Fahrradverkehr passieren lassen zu müssen.

Eine gute Lösung wäre hier, die Abschaffung des gesamten Radweges. Denn dieser birgt einerseits große Risiken, andererseits ist eine Benutzungspflicht unbegründet, denn der Radweg endet in 50m Entfernung,  und auf der Straße sind lediglich 50km/h erlaubt. Eine unverhältnismäßige Behinderung des Autoverkehrs  ist durch Radfahrer also auch nicht gegeben.

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Bingen am Rhein – Münster-Sarmsheim Richtung Büdesheim – Schieben erzwungen

Lange gab es hier keinen Radweg und es ging alles reibungslos. Als man sich beschloss, einen Radweg anzubauen, gab es leider ein Problem: Denn die Brücke, die über die Nahe führt, ließ sich nicht einfach verbreitern. Also unterbrach man den gemischten Fußgänger/Radfahrerweg für ungefähr 100m, stellte ein Schild “Fußgängerweg” sowie “Radfahrer absteigen” auf und zwingt jetzt Radfahrer, ihr Gefährt über den Fußweg zu schieben. Schade, dass ein Radfahrer nur dann auf dem Gehweg schieben darf, wenn er mit seinem mitgeführten “Fahrzeug” keine Fußgänger behindert – was er aber zweifellos tut sobald er auf dem engen Gehweg schiebt. Also ist man als Radfahrer so oder so wieder der Böse….. Verfeinert wird das Ganze mit Laternen entlang des Radwegs, die sich allerdings um 12Uhr nachts abschalten.

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