Archiv für Schleswig-Holstein

Elmshorn – Aufstellbereich zum direkten Linksabbiegen

Im Zuge der Sanierung des westlichen Wedenkamps wurde die Radverkehrsführung der Kreuzung Wedenkamp/Gerberstraße neu gestaltet.

Linksabbiegende und geradeaus fahrende Radfahrer werden schon vor der Kreuzung auf die Fahrbahn geführt und warten an der Ampel vor den Autos in einem aufgeweiteten Radaufstellstreifen. bei Grün können sie als erstes die Kreuzung befahren, was Konflikte mit Autos vermeidet.

Diese Führung hat außerdem den Vorteil, dass rechtsabbiegenden Autofahrern durch das Queren des Radweges vor der Kreuzung bewusst gemacht wird, dass sie einen Radweg queren, was zu erhöhter Aufmerksamkeit führt. An Kreuzungen, wo sich Radfahrer rechts von rechtsabbiegenden Autos befinden, fehlt dieses Bewusstsein einen Radweg zu queren häufig, was zu schweren Unfällen führen kann.

Die Führung ist für Radfahrer klar ersichtlich, da durch Richtungspfeile und einen Vorwegweiser auf dem Radweg darauf hingewiesen wird.

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Ostring / Heikendorfer Weg: rechtsabbiegender LKW erfasst Radfahrer tödlich

Am Nachmittag des 6.10.2011 kam es in Neumühlen-Dietrichsdorf zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem rechtsabbiegenden LKW und einem parallel auf dem Radweg fahrenden 13-jährigen Radfahrer.

“Ein 28-jähriger LKW-Fahrer wollte mit seinem Gespann vom Ostring nach rechts in den Heikendorfer Weg einbiegen und übersah dabei anscheinend den 13-jährigen Radfahrer, der aus gleicher Richtung kommend, die Kreuzung überqueren wollte. Für beide zeigte die Ampel grünes Licht. Der Junge konnte trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß nicht verhindern und geriet unter die hinteren Räder des LKW.”

Quelle: Polizeidirektion Kiel (7.10.2011)

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Ahrensburg, Hamburger/Brückenstr.: Rechtsabbieger begeht nach Unfall mit Kind Fahrerflucht

Die Meldungen gleichen sich wie ein Haar dem Anderen.
Ein Rechtsabbieger übersieht ein Kind auf dem Radweg und fährt es an. Das Kind stürzt woraufhin der Autofahrer anhält, aussteigt und kurz nach dem Rechten sieht.

Was dann in den Köpfen der PKW-Lenker vorgeht kann nur vermutet werden, vielleicht weil der Unfallgegner “nur” ein Radfahrer ist, an einem Fahrrad sowieso kaum Schaden entstehen kann, weil kein oder kaum eigener Schaden entstanden ist oder weil ein Kind einen kleinen Sturz doch leicht verkraftet und es ja nicht blutüberströmt und bewusstlos auf der Straße liegt, der Unfallverursacher kommt zu dem Schluß sich einfach vom Unfallort zu entfernen.

Dabei spielt weder die Schadenshöhe noch der vermutete Grad der Verletzungen irgendeine Rolle, schon garnicht bei einem Unfall mit einem Kind das sicherlich unter Schock steht, das Verlassen des Unfallortes ist Unfallflucht gepaart mit unterlassener Hilfeleistung.

Weil dieses Verhalten unter aller Sau ist und in jedem Fall geahndet werden muß, werde ich hier jeden betreffenden Zeugenaufruf veröffentlichen der mir unterkommt.

Dieser Fall ereignete sich am Montag den 8.11.2010 gegen 7.40 Uhr morgens in Ahrensburg Kreuzung Hamburger Straße / Brückenstraße. Das Kind war auf dem Radweg der Hamburger Straße stadteinwärts  unterwegs und wollte gerade die Brückenstrasse überqueren.

[...] In diesem Moment bog der Fahrer eines schwarzen Wagens, möglicherweise Ford Escorts, nach rechts in die Brückenstraße ein und übersah dabei die 13- jährige. Die Schülerin stürzte vom Fahrrad und zog sich diverse Hautabschürfungen zu. Ihre Brille trug Beschädigungen davon. Nach dem Zusammenstoß soll der Fahrer des Wagens noch kurz in der Brückenstraße am Fahrbahnrand angehalten haben. Er fuhr dann aber weiter, ohne sich um das verletzte Kind zu kümmern. Die Rettungswagenbesatzung versorgte die Schülerin noch am Unfallort. Sie musste nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Schadenshöhe wird auf 100 Euro geschätzt. Die Polizei in Ahrensburg bittet Zeugen, die den Unfall gesehen haben und etwas zum Wagen und dem Fahrer sagen können, sich mit ihr unter der Rufnummer 04102/ 809- 0 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeidirektion Ratzeburg (via Presseportal)

Hier nochmal der dringende Hinweis sich bei einem Unfall SOFORT das Kennzeichen des Unfallgegners zu notieren (z.B. als SMS im Handy) und die Personalien möglicher Zeugen sichern. Die Polizei verfolgt jede Fahrerflucht da es sich hierbei um eine Strafttat nach § 142 StGB handelt die mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft wird.

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Lübeck: Radwegführung provoziert Fehlverhalten und endet in tragischem Unfall

Am Morgen des 16.11.09  kam es in Lübeck in der Possehlstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Radlerin fuhr mit ihrem Fahrrad den rechten Radweg in Richtung Innenstadt und wollte an der Einmündung Possehlstraße / Lachswehrallee den Zebrastreifen nach links in Richtung Lachswehrallee überqueren. Dabei wurde sie frontal von einem PKW erfasst und erlitt schwere Verletzungen.

Quelle: Polizeidirektion Lübeck 16.11.09

Klar, als Radfahrer hätte die Dame am Zebrastreifen absteigen und auf den Verkehr achten müssen.
NUR ganz so einfach ist die Sache doch wieder nicht wie zahlreiche Leserkommentare in der örtlichen Presse bezeugen.

“Dort befindet sich nicht nur ein Zebrastreifen, sondern direkt dahinter auch ein Überweg für Radfahrer. Da seit Ewigkeiten schon der rechte Radweg durch Baustellen blockiert ist, müssen alle Radler diesen Überweg nutzen. Als Autofahrer ist es z.T. schwer einsehbar wegen der Bauabsperrung. Aber dann muss man halt etwas vorsichtiger ranfahren. Dahinter kommt eh gleich Vorfahrt beachten.”
oder
“soweit ich richtig informiert bin, dürfen auch Fahrradfahrer diesen Zebrastreifen benutzen. Denn an ihm grenzt auch ein Fahrradweg, welcher auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen ist.” und “Hier befindet sich auch ein klitzekleines “Vorfahrt achten” Schild für die Radfahrer! Interessiert jedoch keinen”

beide aus hl-live.de. Ein Leser der Lübecker Nachrichten bringt das ursächliche Problem auf den Punkt:
“Als Autofahrer hat man sich einem Zebrastreifen mit erhöhter Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft zu nähern. So auch dort. Hauptproblem ist das nicht zeitgemäße Radwege-Netz in Lübeck und anderswo.

Betrachtet man die Örtlichkeit wird schnell klar dass die abgeknickte Radwegführung  nicht nur schikanös, sondern wie der Unfall bewiesen hat, auch gefährlich sein kann. Verbesserungsvorschlag für künftige Kreuzungsgestaltungen anbei (grüne Route).

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Ratekau – Pansdorf: Radfahrer auf linksseitigem Radweg durch Abbieger schwer verletzt

Am 24.6.09  kam es in Pansdorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 70-jährige Autofahrerin  befuhr die Landesstraße 309 durch Pansdorf in Richtung Ratekau. In der Ortsmitte wollte sief nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegenund übersah dabei einen 16-jährigen Fahrradfahrer auf dem linksseitigen Radweg, der in die gleiche Richtung fuhr. Der Jugendliche wurde dabei schwer verletzt.

Pressebericht der Polizeidirektion Lübeck vom 25.6.09

Interessant vielleicht die Diskussion auf HL-live.de in der kräftig über das Alter und die anscheinend damit verbundene Schuld der Unfallbeteiligten debattiert wird, keiner der Diskutanten aber den linksseitigen Radweg als unfallheraufbeschwörend erkennt.

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Osterrönfeld – Am Kamp/Dorfstraße – auf gemeinsamen Fuß- und Radweg gezwungen

Radfahrer werden hier durch Z. 240 auf einen ca. 2,1 m bzw. auf der anderen Seite ca. 2,4 m breiten gemischten Geh- und Radweg gezwungen.

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Westerrönfeld – Am Busbahnhof – RWBP auf Gehweg

Z. 240 StVO erzwingt RWBP auf Gehweg, tw. auch Z. 241 mit eigenem Radweg. Das Verkehrsaufkommen rechtfertigt dieses nicht.

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Rendsburg – Alte Kieler Land-/Kollunder Str. – Unfall durch Abbiegefehler

Laut LZ vom 10. März 2009 erfaßte am Vortag gegen 14:20 ein Müllwagen beim Abbiegen ein 10-Jähriges Mädchen und verletzte es schwer. Das Mädchen hatte auf dem Radweg der Alten Kieler Landstraße Vorrang.

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Rendsburg – Augustenburger Str. – auf gemeinsamen Geh- und Radweg gezwungen

An der Ecke zur Hoyerstr. werden Radfahrer auf der Augustenburger Str. plötzlich durch Z. 240 auf den gemeinsamen Geh- und Radweg gezwungen.

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RWBP trotz geringem Verkehr

Z. 240 StVO erzwingt RWBP auf Gehweg, tw. auch Z. 241 mit eigenem Radweg. Das Verkehrsaufkommen rechtfertigt dieses nicht.

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