Bayern

Logisch, im Fokus der Mountainbiker steht Oberbayern mit den Bayerischen Alpen im Süden und das von zahlreichen Seen durchzogene Alpenvorland. Die vielleicht höchste Mountainbike Dichte Deutschlands kann man übrigens entlang der Isar vom Englischen Garten in München bis Grünwald oder gar Schäftlarn bestaunen, dort vornehmlich mißbraucht als trendiges und schickes Biergarten-Vehikel ;-)


Die Routen sind wie folgt gekennzeichnet:
Typ: Ο für Rundkurse, → Einfachstrecken, ↔ Hin- und Rückweg auf derselben Strecke.
A/S/T: Asphalt-, Schotter- und Trailanteile in % der Gesamtstrecke.
Fahrzeit- und Kilometerangaben beziehen sich auf die gesamte Strecke ohne Pausenzeiten und Umwege. Sie können je nach Leistungsstand oder gefahrener Variante deutlich nach oben oder unten abweichen.
Hinweise zu den Tourbeschreibungen

Start/Ziel Tourenname Länge
(km)
Höhenmeter
↑ (m)
Ø Fahrzeit
(h:min)
  A   S   T Typ
Holzkirchen Hirschtalsattel 74 960 4:15 58 40 2 Ο
Hausham Gindelalm 21,6 699 1:40 30 69 1 Ο
Nußdorf am Inn Hochries über Trockenbachtal 35,4 1271 3:30 40 45 15 Ο
Kreuth Schinderrunde 44,2 793 2:45 25 72 3 Ο
Lenggries Benewandrunde 42,2 1065 3:30 20 65 15 Ο



weitere Tourenverzeichnisse für Bayern

Webseite Beschreibung
martin-blum.de Umfassendes Verzeichnis für MTB-Touren im Chiemgau mit vielen Singletrails.
mtb-mittenwald.de Radfahren rund um Mittenwald. Karwendel, Wetterstein und Isarwinkl.
Bike&Board Die 10 schönsten Singletrails in Oberbayern aus der BIKE 10/2002.
Mountainbiken im Arberland MTB-Touren im Bayerischen Wald, Bikepark Geißkopf und Singletrails.

Die bayerische Rechtslage zum Wegerecht für Mountainbiker

Es gibt in Bayern keine 2-Meter Regelung. Der Artikel 23 des Bayerischen Naturschutzgesetzes besagt dass jedermann in freier Natur auf Privatwegen wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, diese mit Fahrzeugen ohne Motorkraft befahren darf. Selbstverständlich haben Fußgänger Vorrang.
Im Jahr 2000 wurde zwischen der Bayerischen Staatsregierung, dem ADFC, der Deutschen Initiative Mountain Bike e. V. (DIMB), dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) e. V. , dem Deutschen Alpenverein (DAV) e. V., dem Bayerischen Radsport-Verband e.V. und dem Landesverband Bayern der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine, eine Vereinbarung zum Mountainbiking in Bayern verabschiedet die ein friedliches Miteinander von Radfahrern, Wanderen, Grundstückseignern, Förstern und Jägern zum Ziel hat (Gesamter Wortlaut).
Verboten ist demnach nur das unbefugte Befahren ungeeigneter Wege und das unbefugte Querfeldeinfahren. Zur Beurteilung der Eignung eines Weges ist das Augenmaß des Mountainbikers gefordert. Land- und forstwirtschaftliche Wege dürften i.d.R. klar sein, schwieriger wird es bei Pfaden und Steigen oder aufgelassenen Holzbringungswegen. Den Spruch “Wo kein Kläger da kein Richter” sollte man aus Sicht der Natur interpretieren, eben so dass das eigene Verhalten keinen Anlaß zur Klage gibt, nicht dem Boden, nicht der Wiese, dem mühselig angelegten Steig, den Wildtieren oder Wanderern und Spaziergängern. Was werktags bei trockenem Wetter einwandfrei befahrbar ist kann an einem schönen Sonntagnachmittag nach ein paar Tagen Regen indiskutabel sein. Wer unbedingt Schlammbolzen will sollte ins Kieswerk oder einen Bikepark gehen, die Geschichte des Grünwalder Bombenkraters braucht sich nicht wegen einer Horde Unvernüftiger andernorts wiederholen.