Tuxer Alpen Umrundung
1½-Tage Rundtour über 3 klassische Transalp Jöcher.
Innsbruck – Brenner (1370m) – Enzianhütte – Schlüsseloch (2212m) – Pfitscher Joch (2275m) – Finkenberg – Geiseljoch (2292m) – Weidener Hütte – Innsbruck
| Etappe | Ø Fahrzeit (h:min) | Höhenmeter | Streckenbeschaffenheit | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 3:45 | 1433 | Asphalt: 80% | Schotter: 20% | Trail: 0% |
| 2 | 9:15 | 3035 | Asphalt: 55% | Schotter: 35% | Trail: 10% |
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km
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Beschreibung
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|---|---|
| 0 |
Die erste Etappe, ein halber Tag zum Warmwerden, beginnt am Innsbrucker Tivoli Stadion. Beim Autobahnanschluss Innsbruck Mitte unter der Inntalautobahn hindurch und auf der Igler Strasse über Vill nach Igls hinauf.
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| 4,6 | Am Kurpark (Ortsende) rechts die Patscher Strasse verlassen und auf dem Wanderweg mit schönem Blick ins Stubaital weiter nach Patsch. Geradeaus durchs Dorf und in Richtung Bahnhof ins Tal abfahren. |
| 8,4 | Nach der 3. Kehre, bei den Gebäuden, die Strasse geradeaus verlassen und den Weg links am Hang entlang weiter Richtung St. Peter. Nach dem Anstieg hinauf nach Ellbögen wird wieder die Strasse erreicht, der man nun bis Matrei am Brenner folgt. |
| 20 | Von Matrei über Steinach und Stafflach flach auf der Brennerstrasse bis nach Gries, wo der moderate Anstieg zum Brennerpass beginnt. (Alternative ab Gries über Sattelalm, Sattelberg und Abfahrt nach Brenner Wolf mit Anschluß zur Enzianhütte) |
| 37,3 | Vom Brenner parallel zur Autobahn ein Stück auf der Landstrasse weiter bis bei km 42,5 (Achtung, leicht zu übersehen)… |
| 42,5 | …links eine kleine Unterführung unter der Autobahn hindurchführt (Wegweiser Zirog/Enzianhütte). Nun im Wald dem zunächst asphaltierten Weg (im Winter Rodelbahn) Richtung Enzianhütte folgen. Schnell lässt man die Geräuschkulisse der Bahnstrecke und Brennerautobahn unter sich und erreicht die Almflächen der Zirogalm (1762m). Hier kommt auch schon die Enzianhütte in Sicht, weiter oben schon der erste Paß der nächsten Etappe, das Schlüsseljoch. |
| 49 | Das Etappenziel auf 1894m, die bzgl. Unterkunft und Verpflegung sehr empfehlenswerte Enzianhütte, ist erreicht. |
| Hinweis: Von der Enzianhütte bis zur nächsten Übernachtungsmöglichkeit (Kematen im Pfitschtal) ist es zwar nur etwas über eine Stunde Fahrzeit, mehr Atmosphäre bietet aber sicher eine Nacht auf der Hütte. Bis zum Pfitscher-Joch-Haus wären von hier etwa noch 3,5 Stunden einzuplanen. | |
| 0 (49) |
Hinter der Hütte herum beginnt der Karrenweg zum Schlüsseljoch (2212m). In etwa einer halben Stunde erreicht man von hier, abschnittsweise schiebend, oben zunehmend fahrbar, den Übergang ins Pfitschtal. |
| 2,3 (51,3) |
Die Abfahrt vom Schlüsseljoch nach Fußendross ist wegen des sehr grob geschotterten Fahrwegs recht ruppig, Spaß machts trotzdem. |
| 8,4 (57,4) |
Unten im Pfitschtal angekommen geht es links auf der Landstrasse über St. Jakob weiter bis nach Stein wo die Teerstraße endet und der Anstieg zum Pfitscher Joch beginnt. |
| 18 (67) |
Der Fahrweg aufs Pfitscher Joch ist in tadellosen Zustand und von durchwegs gemäßigter Steigung. Im obersten Teil sind auf der rechten Seite alte Militäranlagen zu sehen. Kurz darauf errreicht man die Paßhöhe und mit einem kleinen Abstecher nach rechts das Pfitscher-Joch-Haus auf 2275m. |
| 28 (77) |
An den ehemaligen Zoll- und Grenzhäuschen vorbei beginnt die Abfahrt auf einer Fahrstrasse die nach etwa anderthalb Kilometer in einen Singletrail übergeht (Schwierigkeit im Ø S1, einige wenige Felsstufen S3, vgl. Singletrail-Skala). |
| 32 (81) |
Der Trail geht wieder in einen Fahrweg über und mit zunehmender Bustouristenfrequenz nähert man sich dem Zamser Grund und dem Schlegeisspeicher. Diesern umfährt man auf der Straße am Nordwestufer. |
| 35,7 (84,7) |
Von der Staumauer in rasanter Fahrt auf der Schlegeisalpenstrasse hinunter zur Mautstelle, flacher weiter bis Ginzling und zum Harpfnerwandtunnel. Hier links auf die Schluchtstrasse bis zur Abzweigung Finkenberg. |
| 55 (104) |
Nach der langen Abfahrt stimmt der kurze aber steile Teerstraßenanstieg nach Dornau und weiter nach Finkenberg auf das abschliessende Geiseljoch ein. Zunächst aber weiter auf der Landstrasse Richtung Hintertux bis in die Ortsmitte von Vorderlanersbach. |
| 63 (112) |
Im Dorf erst rechts, dann gleich links hoch Richtung Schöneben und über das Ende der Teerstraße geradeaus weiter der Almstrasse,, über die Hobalm bis knapp unters Geiseljoch, folgen. Die letzen Meter zum Joch weiter auf dem Wanderweg 49. |
| 74,5 (123,5) |
Am Geiseljoch (2292m) angekommen lohnt der Blick zurück auf den Zillertalerhauptkamm und nach vorne Richtung Inntal und Karwendel. Nach einem kurzen leichten Trailabschnitt beginnt die Almstrasse zur Weidener Hütte. |
| 79 (128) |
Weidener Hütte (1799m). Wer jetzt genug hat findet in der großen Hütte eine gute Unterkunft und Verpflegung. Ansonsten sind es bis Innsbruck noch etwa 1 Stunde und 15 Minuten Fahrt, etwa ein Drittel davon bergab. |
| 83,4 (132,4) |
Hier links die MTB-Route 403 verlassen und den kurzen Anstieg nach Kolsassberg hinauf um von dort nach Kolsass (Strasse) oder besser gleich bis nach Wattens (Forstweg) abzufahren. |
| 93 (142) |
Auf der Tiroler Bundesstrasse über Wattens und Hall nach Innsbruck, den Inn auf der Grenobler Brücke überqueren und durch Pradl zurück zum Ausgangspunkt. |
| Fazit: Drei klassische Tiroler Transalp Übergänge an einem Tag, das Pfitscher Joch in der “richtigen” Richtung, das garantiert jede Menge abwechslungsreichen Fahrspass. Eine Alpenüberquerung im Miniformat, als Training oder als Vortest für eine komplette Transalp. Mit der Variante Sattelberg ab Gries und Abfahrt nach Brenner Wolf sinds schlappe 5000 Höhenmeter in anderthalb Tagen. |
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Strecken & Höhenprofil erstellt mit gpxviewer, mit bestem Dank an Jürgen Berkemeier
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