Meldungen getagged mit LKW
Ostring / Heikendorfer Weg: rechtsabbiegender LKW erfasst Radfahrer tödlich
Am Nachmittag des 6.10.2011 kam es in Neumühlen-Dietrichsdorf zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem rechtsabbiegenden LKW und einem parallel auf dem Radweg fahrenden 13-jährigen Radfahrer.
“Ein 28-jähriger LKW-Fahrer wollte mit seinem Gespann vom Ostring nach rechts in den Heikendorfer Weg einbiegen und übersah dabei anscheinend den 13-jährigen Radfahrer, der aus gleicher Richtung kommend, die Kreuzung überqueren wollte. Für beide zeigte die Ampel grünes Licht. Der Junge konnte trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß nicht verhindern und geriet unter die hinteren Räder des LKW.”
Erwitter Straße, LKW erfasst beim Rechtsabbiegen Radfahrer auf Radweg
Radmelder Doris Herzner hat diese Meldung für Lippstadt am 20/07/2011 erfasst.
Selbst rot eingefärbte Radwegfurten bieten auf dem Radweg keine Sicherheit vor rechtsabbiegenden LKWs wie diese Meldung vom 19.7.11 aus Lippstadt zeigt.
[...] war mit seinem Lastwagen auf der Erwitter Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. An der Einmündung [Am Schwibbogen] beabsichtigte er nach rechts abzubiegen. Dabei übersah er einen auf dem Radweg in Richtung Innenstadt fahrenden Fahrradfahrer. Der 38-jährige Lippstädter kollidierte mit dem Lkw und stürzte. Dabei wurde er schwer verletzt. An dem Fahrrad entstand leichter Sachschaden.
Quelle: Kreispolizeibehörde Soest (19.7.2011)
Rechtsabbiegender LKW erfasst Radfahrerin auf Radweg
Am 26.04.2011 gegen Mittag wurde in Köln-Kalk eine 72-jährige Radfahrerin auf dem Radweg der Kalker Hauptstraße von einen nach rechts in die Wippermannstraße abbiegenden LKW erfasst und schwer verletzt.
“Beim Abbiegen habe ich plötzlich einen lauten Knall gehört. Im rechten Rückspiegel habe ich dann die Radfahrerin auf der Straße liegen gesehen.”
Zehnjähriger von Tankzug überrollt
Radmelder MTBphil hat diese Meldung für Bad Kreuznach am 08/03/2011 erfasst.
Drama in Bad Kreuznach: Zehnjähriger von Tankzug überrollt
08.03.2011 19:08 Uhr – BAD KREUZNACH
(st). Eine Tragödie hat sich am Dienstagnachmittag in der Bosenheimer Straße ereignet. Ein zehnjähriger Junge wurde von einem Tanklastzug überrolt und kam ums Leben. Er starb an seinen schweren Kopfverletzungen.
Nach ersten Erkenntnissen befuhren der türkische Junge und seine 15-jährige Schwester kurz nach 16 Uhr mit ihren Fahrrädern den Gehweg der Bosenheimer Straße stadtauswärts. Ein Tanklaster bog genau zu diesem Zeitpunkt rechts in die Einfahrt zum Parkplatz des Obi-Markts ein und überrollte den Jungen, der sofort tot war. Die Schwester, vor deren Augen das Unglück passierte, kam mit schwerem Schock ins Krankenhaus, die Notfallseelsorge kümmerte sich um sie. Auch der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Außerdem erlitt eine Autofahrerin, die genau zum Unglückszeitpunkt vorbei gefahren war, einen Schock und begab sich sofort in ärztliche Behandlung.
Unfallursache noch unklar
Die Unfallursache war am Dienstagabend laut Polizei noch unklar, Gutachter nahmen die Ermittlungen auf.
Im Einsatz waren Notfallseelsorger und eine türkische Dolmetscherin, die sich um die herbeigeeilten Eltern kümmerten. Passanten, die auf dem Obi-Parkplatz und der gegenüberliegenden Straßenseite unterwegs waren und von dem Unglück erfuhren, waren tief betroffen.
Die Bosenheimer Straße war stadtauswärts ab dem Fleischhauerkreisel gesperrt. Zu größeren Beeinträchtigungen im Feierabendverkehr ist es aber nicht gekommen, die Autos konnten durch den Kreisel über die Badenheimer Straße und den Schwabenheimer Weg fahren.
HH-Hohenluft: rechtabbiegender Muldenkipper überrollt Radfahrerin auf Radweg
Radmelder MartinV hat diese Meldung für Hamburg (Stadt) am 20/01/2011 erfasst.
Das Hamburger Abendblatt berichtet dass am 17.1.2010 eine Radfahrerin im Stadteil Hohenluft von einem rechtsabbiegenden LKW auf dem Radweg erfasst und tödlich verletzt wurde.
Bis in den späten Nachmittag waren Polizisten an der Kreuzung Unnastraße/Im Gehölz beschäftigt, den Unfallhergang nachzuzeichnen. Noch gibt es kein Ergebnis. Dennoch zeichnen sich zwei Varianten ab: Entweder kam die 46-Jährige später als der Lastwagen an der Kreuzung an und erkannte nicht, dass dieser in die Straße Im Gehölz abbiegen wollte. Oder aber der Fahrer des Wagens, der dafür konzipiert ist, sogenannte Mulden oder Abrollcontainer aufzunehmen, übersah die Radfahrerin im toten Winkel seines Fahrzeugs. (Hamburger Abendblatt 18.1.2010)
Mir ist es neu dass es scheinbar für die Vorfahrtsrechte eine Rolle spielt wer zuerst an der Kreuzung ist oder versucht man hier wieder einmal suggestiv der Radfahrerin eine Selbstschuld unterzuschieben. Völlig unberücksichtigt bleibt in der Unfalldarstellung die örtliche Situation, ein relativ weit (wegen Bushaltestelle) zurückversetzter Radweg, wilde Strassenmalereien auf der Kreuzung und zu allem Überfluss ein Baum im Sichtdreieck kurz vor der Einmündung (siehe Street View Ansicht).
Dirk Lau vom ADFC Hamburg fordert lt. Zeitungsbericht demnach auf folgerichtig: “Radverkehr müsse immer nach dem Prinzip “Sehen und gesehen werden” im Sichtfeld des “motorisierten Verkehrs geführt werden, was in Hamburg selten der Fall sei.” , wohingegen der Kfz-Lobbyist des ADAC die Verantwortung vollständig den Radfahrern zuschiebt um seine motorisierte Klientel zu entlasten: “Radfahrer sollten sich niemals darauf verlassen, gesehen zu werden, sondern vorausschauend fahren und möglichst Abstand halten”, im Klarttext sie sollen sich gefälligst von der Fahrbahn fernhalten und wenn sie diese schon unbedingt queren müssen dann haben sie zu warten.
Da bleibt einem glatt die Sprache weg.
N- Von-der-Tann-Straße: Rechtsabbiegender LKW verletzt Radfahrerin schwer
In Nürnberg Sündersbühl kam es am 29.10.2010 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem rechtsabbiegenden LKW und einer parallel fahrenden Radfahrerin die bei dem Zusammenstoss schwer verletzt wurde.
[...] Gegen 12.00 Uhr befuhr ein 31-jähriger Lkw-Fahrer die Von-der-Tann-Straße in südliche Richtung. Beim Abbiegen in die Rothenburger Straße übersah er eine 69-jährige Frau, die auf dem Radweg in gleicher Richtung fahrend die Straße überqueren wollte. Der Fahrzeugführer erfasste die Radfahrerin im Frontbereich und schob sie mehrere Meter vor sich her. Indem sich die Frau geistesgegenwärtig am Kühlergrill festhielt, wurde sie nicht überrollt.
Sie wurde vom Rettungsdienst mit lebensgefährlichen Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.
Die Verkehrspolizei Nürnberg ermittelt gegen den Unfallverursacher wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.
Ludwigshafen: Auf Radweg von rechtsabbiegendem LKW überrollt
Radmelder Doris Herzner hat diese Meldung für Ludwigshafen am 14/10/2010 erfasst.
Am Vormittag des 12.10.10 wurde eine 57-jährige Radfahrerin auf dem Radweg der Bürgermeister-Grünzweig-Straße Richtung Heinigstraße von einem rechts in die Rohrlachstraße abbiegenden LKW überrollt und tödlich verletzt.
“In die gleiche Richtung fährt, parallel zu ihm und “ordnungsgemäß auf dem Radweg”, wie eine Polizeisprecherin mitteilt, eine 57-jährige Ludwigshafenerin auf ihrem Fahrrad. Hinter ihr kommt ihr 60-jähriger Ehemann, der bei der tragischen Ausfahrt mit dabei ist. Als der 36-Jährige seinen 18-Tonner nach rechts lenkt, übersieht er, so vermutet es die Polizei, die Radfahrerin.” Gegen den LKW Fahrer wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.”
Quelle: Mannheimer Morgen (13.10.2010)
Duisburg, Kreisel Ruhrorter Str : Abbiegender LKW überrollt Radfahrer auf Radweg
Wie die Polizei Duisburg mitteilt, fuhr am Donnerstag Nachmittag den 17.12.09 ein 53 Jahre alter Radfahrer vom Ruhrdeich in den Kreisel Ruhrorter Str. ein und wurde von einem aus derselben Richtung kommenden, aber im Kreisel nach rechts abbiegenden, LKW überrollt. Der Radfahrer wurde dabei schwer verletzt.
mehr im Pressebericht der Polizei Duisburg vom 17.12.09
In Polizeibericht und Pressemeldungen sind ausser dem üblichen “versehentlich übersehen” keine weiteren Hinweise zum Unfallgeschehen zu finden. Im Luftbild der Unfallstelle ist aber die Radwegführung am Kreisel samt Straßenmalereien gut zu erkennen und lässt vermuten dass hier Verkehrsplaner zwar die vom Ruhrdeich einfahrenden Kfz aus den toten Winkel geholt haben, dafür Radfahrer in ebendiesen schicken.
Berlin, Marienfelde: Tödlicher Fahrradunfall mit rechtsabbiegendem LKW
Radmelder MartinV hat diese Meldung für Berlin (Stadt) am 11/12/2009 erfasst.
Am 10.12.09 wurde eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Marienfelde tödlich verletzt. Die Dame war mit ihrem Rad auf dem Richard-Tauber-Damm unterwegs als an der Kreuzung Buckower Chaussee ein neben ihr befindlicher Lkw-Fahrer nach rechts in Richtung Nahmitzer Damm abbog. Der Lkw Fahrer übersah beim Abbiegen die Radfahrerin die beim Zusammenstoss unter die Räder der Zugmaschine geriet und verstarb.
Quelle: Polizei Berlin 10.12.09
Im Luftbild sieht man gut die kreativen Radwegmalereien im Kreuzungsbereich. Obwohl sich die Radfahrer am Richard-Tauber-Damm an der Ampel sogar etwas vor den Kfz aufstellen können, bringt dies in dem lang geschwungenen Rechtsabbiegebereich nur bei unmittelbaren Losfahren nach der roten Ampel vielleicht einen Sicherheitsgewinn. Und selbst in diesem Fall erstreckt sich bei vielen LKW der nicht einsehbare rechte Bereich auch ein ganzes Stück nach vorne.
Paderborn, Busdorfwall/ Kasseler Str: Rechtsabbiegender LKW und Radweg führten zu tödlichem Unfall.
Bei einem Verkehrsunfall am 9.12.09 in Paderborn (Einmündung Busdorfwall/ Kasseler Straße) hat ein 13-jähriger Radfahrer tödliche Verletzungen erlitten.
Der LKW fuhr auf dem Busdorfwall in Richtung Liboriberg und bog nach rechts in die Kasseler Straße ab als es auf dem Überweg für Radfahrer und Fußgänger zu einem Zusammenstoss mit dem auf dem Radweg geradeaus fahrenden jungen Radfahrer kam.
Quelle und vollständige Meldung: Presseportal der Polizei NRW
Neue Westfälische vom 11.12.09



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