Meldungen getagged mit Verkehrsführung

Elmshorn – Aufstellbereich zum direkten Linksabbiegen

Im Zuge der Sanierung des westlichen Wedenkamps wurde die Radverkehrsführung der Kreuzung Wedenkamp/Gerberstraße neu gestaltet.

Linksabbiegende und geradeaus fahrende Radfahrer werden schon vor der Kreuzung auf die Fahrbahn geführt und warten an der Ampel vor den Autos in einem aufgeweiteten Radaufstellstreifen. bei Grün können sie als erstes die Kreuzung befahren, was Konflikte mit Autos vermeidet.

Diese Führung hat außerdem den Vorteil, dass rechtsabbiegenden Autofahrern durch das Queren des Radweges vor der Kreuzung bewusst gemacht wird, dass sie einen Radweg queren, was zu erhöhter Aufmerksamkeit führt. An Kreuzungen, wo sich Radfahrer rechts von rechtsabbiegenden Autos befinden, fehlt dieses Bewusstsein einen Radweg zu queren häufig, was zu schweren Unfällen führen kann.

Die Führung ist für Radfahrer klar ersichtlich, da durch Richtungspfeile und einen Vorwegweiser auf dem Radweg darauf hingewiesen wird.

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Verbot der Durchfahrt im Ortsteil Rosengarten

Wer mit dem Rad dem hessischen Radfernweg R6 folgend vom Lampertheimer Ortsteil Rosengarten nach Lampertheim möchte, muss leider sein Rad schieben, denn er ist in dem Fall kein Anlieger. Wie weit man das Rad schieben muss, bleibt ungewiss und warum es in der Gegenrichtung kein Verkehrsverbot für Radfahrer gibt ist auch nicht erklärbar.

Dabei wäre es ganz einfach. Lediglich Zeichen 250 durch Zeichen 260 ersetzen und es gäbe Rechtsklarheit und alle wären zufrieden.

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Mannheim: Die Stadt des Carl Benz

Dass hier bloß keine Radfahrer wohnen bei so viel verkehrspolitischer und verkehrsplanerischer Ignoranz.B 38

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Mannheim: Die große Radfahrerfalle

Hierzu bedarf es wohl kaum einer großen Beschreibung.

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Groß-Gerau: DB-Bahnstrecke als vorsätzliche Radfahrer-Barriere

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“Mauer” in Groß-Gerau! Radfahrer dürfen nicht auf dem normalen Weg, wie der übrige Verkehr, über die Frankfurter Straße am Bahnhof von der Groß-Gerauer Innenstadt zu den nördlich der Bahn gelegenen Stadtteilen und umgekehrt fahren. Die Brücke der ehemaligen B 44 ist zwischen beiden Kreiseln für Radfahrer mit VZ 254 gesperrt. Die Unterführung mit befahrbaren Rampen ist als Sonderweg für FUSSGÄNGER mit Zusatz “Radfahrer absteigen” beschildert. Dennoch führt auf der nördlichen Seite der Bahn ein rosarothellgrau gepflasterter, in beiden Richtungen benutzungspflichtiger Geh-und Radweg direkt unter der Brücke heran. Die einzigen legalen Querungsmöglichkeiten liegen jeweils rund einen Kilometer von hier auseinander. Im Osten der beschrankte Bahnübergang “Mittelstraße”, der immer schön lange zu ist, und im Westen die Brücke “Nordring” auf mittelmäßigen gemeinsamen Geh-und Radweg.

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Groß-Gerau: Radfahrer über die Wiese?

Das hier ist so richtig typisch kleinere Kreisstadt. Da sich Kleinstädte die teuren “Richtlinien für Stadtstraßen”, sowie die “Empfehlungen für Radverkehrsanlagen” von der Bundesagentur für Straßen und Verkehrswesen nicht leisten können, kommt sowas dabei raus. Der Radweg endet in einem reinen Gehweg. Erst nach ca 5 Meter am zweiten Schilderpfosten ist dieser dann für Radfahrer erlaubt. Wer schiebt schon 5 Meter (ca. 3 Fahrradlängen oder 10 Schritte)? Die Relation in Richtung Mörfelden und umgekehrt steht Radfahrern außer Fußgängern über die vorhandene, weitabgesetzte Furt, die auf beiden Seiten auf hellgraues Pflaster trifft, nicht zur Verfügung. Sie können also ab hier nur in Richtung Klein-Gerau weiterfahren.K800_RW0820

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Umständliche Radwegführung an der Ecke Viktoriastraße/Ostwall

Kommt man von der Viktoriastraße aus, so ist das kleine Stück Einbahnstraße zwischen “Auf dem Brand” und “Ostwall” für Radfahrer in die Gegenrichtung freigegeben. Kommt man nun an die nächste Kreuzung, kann man dort jedoch nicht links in die Einbahnstraße einbiegen – diese ist wiederum nicht mehr freigegeben. Die Radwegführung sieht vor, dass Radfahrer die Straße kreuzen und sich auf einem gemeinsamen Fußgänger-/Radweg bis zur Ampel auf Höhe des Ostenhellwegs einen schmalen Weg teilen. Von dort wird man wieder links gegen die Einbahnstraße geleitet, dessen Ende ein Gefahrenpotential mit dem entgegenkommenden Verkehr bildet (siehe hier).

Zusätzlich sei gesagt, dass der Ostenhellweg eine der Einkaufsstraßen ist und auf  den Wegen und Straßen entsprechend viele Fußgänger unterwegs sind. Gerade das Stück auf dem gemeinsamen Fußgänger-/Radweg kann man meist nur in Schrittgeschwindigkeit befahren.

Die Radwegführung in diesem Bereich ist prinzipiell nicht einfach zu lösen, denn an diesem Knotenpunkt treffen sowohl Autofahrer, Radfahrer und sehr viele Fußgänger aufeinander. Den Bereich zwischen Ostenhellweg und Viktoriastraße könnte man entschärfen, indem die Einbahnstraße Ostwall für Radfahrer in Gegenrichtung freigegeben wird. Die Weiterführung zum Schwanenwall wäre auch eindeutiger und intuitiver. Das Problem mit den rückwärts ausparkenden Fahrzeugen auf der rechten Seite der Radspur bleibt jedoch bestehen. Dies könnte durch neue Markierungen des Radstreifens verbessert werden!

PS: Die Radwegesituation ist durch die StreetView Ansicht sehr gut erkennbar! Die Wegführung ist aktuell.

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M-Berg am Laim, S-Bahn Unterführung: Katastrophale Radwegführung

Die Berg am Laimer S-Bahn-Unterführung wurde kurz nach Fertigstellung des neuen  östl. gelegenen S-Bahn Zugangs (separate Rad/Fußgänger Unterführung) für Radfahrer in Nord-Süd Richtung  per Zeichen 254 gesperrt.  Zwar mag die zu Grunde liegende Motivation dieser Maßnahme, den Radverkehr in die neue Unterführung zu leiten, theoretisch nachvollziehbar sein, in der Praxis ist diese neue Radverkehrsführung aber äusserst schikanös und schafft zudem neue Gefahrenstellen.

Zeichnung1Die Truderinger Straße stellt eine wichtige, schnelle und stark genutzte Radverbindung zwischen der Innenstadt (A) und den Stadtteilen im Münchner Osten (B & C) dar.

Die neue Situation ist für Radpendler inakzeptabel, stellen sich einem auf dem Weg von A nach B statt früher NULL Fahrbahnquerungen nun ganze VIER Querungen (davon 3 Ampeln) in den Weg.

Dem nicht genug, es wurden dadurch neue Gefahrenstellen geschaffen:

- In West- Ost/Süd Richtung durch den Hauptstrom der rechtsabbiegenden Fahrzeuge die dem Verlauf der Truderinger Straße in die Unterführung folgen (vor dem Verbot schwomm man da einfach mit) ist man als gezwungenermaßen Geradeausfahrer durch den fließenden Rechtsabbiergerstrom stark gefährdet.

- In Richtung Nord muß um der Truderinger Straße folgen zu können nun umständlich über Eck abgebogen werden, das bedeutet zwei mal durch den regen LKW Verkehr in/aus der Zamilastrasse gefährdert zu werden statt wie früher gefahrlos auf der Linksabbiegerspur direkt abbiegen zu können.

Lösungsvorschlag:

Entfernung der Zeichen 254, wer will kann ohnehin der gelben Radverkehrsbeschildung in die neue Unterführung folgen. Dass der schmale Radstreifen auf der Ostseite der Unterführung und die Furt an der südwestlichen Ausfahrt unbedingt entfernt werden musste ist eigentlich nur mit konjunkturfördernder Geldverschwendung zu erklären, den Kfz-Verkehr hätten diese Überbleibsel wohl kaum behindert.

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Lübeck: Radwegführung provoziert Fehlverhalten und endet in tragischem Unfall

Am Morgen des 16.11.09  kam es in Lübeck in der Possehlstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Radlerin fuhr mit ihrem Fahrrad den rechten Radweg in Richtung Innenstadt und wollte an der Einmündung Possehlstraße / Lachswehrallee den Zebrastreifen nach links in Richtung Lachswehrallee überqueren. Dabei wurde sie frontal von einem PKW erfasst und erlitt schwere Verletzungen.

Quelle: Polizeidirektion Lübeck 16.11.09

Klar, als Radfahrer hätte die Dame am Zebrastreifen absteigen und auf den Verkehr achten müssen.
NUR ganz so einfach ist die Sache doch wieder nicht wie zahlreiche Leserkommentare in der örtlichen Presse bezeugen.

“Dort befindet sich nicht nur ein Zebrastreifen, sondern direkt dahinter auch ein Überweg für Radfahrer. Da seit Ewigkeiten schon der rechte Radweg durch Baustellen blockiert ist, müssen alle Radler diesen Überweg nutzen. Als Autofahrer ist es z.T. schwer einsehbar wegen der Bauabsperrung. Aber dann muss man halt etwas vorsichtiger ranfahren. Dahinter kommt eh gleich Vorfahrt beachten.”
oder
“soweit ich richtig informiert bin, dürfen auch Fahrradfahrer diesen Zebrastreifen benutzen. Denn an ihm grenzt auch ein Fahrradweg, welcher auf den ersten Blick nicht eindeutig zu erkennen ist.” und “Hier befindet sich auch ein klitzekleines “Vorfahrt achten” Schild für die Radfahrer! Interessiert jedoch keinen”

beide aus hl-live.de. Ein Leser der Lübecker Nachrichten bringt das ursächliche Problem auf den Punkt:
“Als Autofahrer hat man sich einem Zebrastreifen mit erhöhter Aufmerksamkeit und Bremsbereitschaft zu nähern. So auch dort. Hauptproblem ist das nicht zeitgemäße Radwege-Netz in Lübeck und anderswo.

Betrachtet man die Örtlichkeit wird schnell klar dass die abgeknickte Radwegführung  nicht nur schikanös, sondern wie der Unfall bewiesen hat, auch gefährlich sein kann. Verbesserungsvorschlag für künftige Kreuzungsgestaltungen anbei (grüne Route).

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Freiburg: Wo ist es als Radfahrer in Freiburg besonders gefährlich?

Der heutige Artikel der Badischen Zeitung zeichnet kein gutes Bild der Freiburger Radfahrer, lässt aber die Ursachen nicht ausser Acht.  So wehrt sich  Johannes Bruns vom ADFC Freiburg gegen eine pauschale Schuldzuweisung an die Radfahrer: “Fehlverhalten im Straßenverkehr ist nur zu etwa zehn Prozent Ursache von Unfällen.” und die Badische zitiert ihn weiter: Im alltäglichen Straßendschungel gebe es mehr Todesopfer unter Radlern, wenn die Ampel Grün zeige. “Auto- und Lastwagenfahrer übersehen die Zweiräder häufig”, klagt Bruns. Zudem sei die Führung der Radwege das Problem – nicht das Ignorieren von Straßenverkehrsregeln. Hier müsse die Stadt ansetzen.

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