Meldungen getagged mit Widerspruch

Groß-Gerau: DB-Bahnstrecke als vorsätzliche Radfahrer-Barriere

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“Mauer” in Groß-Gerau! Radfahrer dürfen nicht auf dem normalen Weg, wie der übrige Verkehr, über die Frankfurter Straße am Bahnhof von der Groß-Gerauer Innenstadt zu den nördlich der Bahn gelegenen Stadtteilen und umgekehrt fahren. Die Brücke der ehemaligen B 44 ist zwischen beiden Kreiseln für Radfahrer mit VZ 254 gesperrt. Die Unterführung mit befahrbaren Rampen ist als Sonderweg für FUSSGÄNGER mit Zusatz “Radfahrer absteigen” beschildert. Dennoch führt auf der nördlichen Seite der Bahn ein rosarothellgrau gepflasterter, in beiden Richtungen benutzungspflichtiger Geh-und Radweg direkt unter der Brücke heran. Die einzigen legalen Querungsmöglichkeiten liegen jeweils rund einen Kilometer von hier auseinander. Im Osten der beschrankte Bahnübergang “Mittelstraße”, der immer schön lange zu ist, und im Westen die Brücke “Nordring” auf mittelmäßigen gemeinsamen Geh-und Radweg.

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Darmstadt: Nur ein Unfall genügt

Im September 2005 raste ein Jugendlicher mit seinem Mountain-Bike den abschüssigen Teil der Wilhelminenstraße hinunter. Dabei stieß er an der Kreuzung mit der Elisabethenstraße mit einem fahrradschiebenden Fußgänger zusammen, der dabei sehr schwer verletzt wurde. Das war für die Stadt sofort Anlaß genug, diesen Abschnitt zu sperren. Zunächst in beiden Richtungen, jetzt nur noch bergab. Unberührt führt aber denoch eine Hauptradroute in die Verbotsstrecke, was in sich einen vollkommenden Widerspruch bedeutet. Krachen aber in der weitgehenden für Radfahrer erlaubten Fußgängerzone zwei Lieferwagen zusammen, werden diese aber nicht verboten.K800_RW0369

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M-Neubiberg, Auf der Heid: Benutzungspflicht auf Tempo 30 Stichstraße

Die Stichstraße Auf der Heid im Münchner Vorort Neubiberg dient in erster Linie als Zufahrt zu einem Friedhof und zu Parkplätzen für die Besucher des Landschaftsparks. Obwohl die Straße kaum befahren und als Tempo 30 Zone ausgewiesen ist, besteht die Gemeinde Neubiberg auf der Benutzungspflicht eines etwa 300 Meter langen gemeinsamen Fuß- und Radwegs (Zeichen 240).

Der Fall wurde bereits im Speptember auf drf ausgiebig diskutiert wo auch ein hanebüchernes Antwortschreiben der Gemeinde Neubiberg veröffentlicht wurde. Nachdem ich vor einigen Wochen an dieser Stelle vorbeigekommen bin und mich von der diesbezüglichen Starrköpfigkeit der Gemeinde überzeugen konnte, möchte ich angesichts des  BVerwG- Urteils vom 18. November 2010 diesen Fall nicht undokumentiert lassen und nochmal an die Highlights des Antwortschreibens erinnern.

Die genauen Gründe für die damals getroffenen Entscheidungen [die Anordnung der Benutzungspflicht] lassen sich heute leider im Detail nicht mehr nachvollziehen.  [...] Insgesamt hat sich die bestehende Regelung – wenn auch nicht streng regelkonform – an dieser Stelle in der Praxis bewährt, sodass wir keine Veranlassung zur Vornahme von Änderungen sehen.

Neubiberg, Auf der Heid

Neubiberg, Auf der Heid

Warum nur schafft es die Gemeinde Neubiberg nicht  die Zeichen 240 gegen Zeichen 239 (Fußgänger) mit Zusatzzeichen “Radfahrer frei”  auszutauschen? Die Anordnung einer Benutzungspflicht ist und war hier schon immer rechtswidrig und es gibt dort keinen erdenklichen Grund nicht auf der Fahrbahn fahren zu können. Ganz im Gegenteil sollte speziell dieser  Gehweg einzig und allein den Fußgängern vorbehalten bleiben, sind es doch hauptsächlich ältere und verletzliche Menschen die hier von der Bushaltstelle zum Friedhofsbesuch unterwegs sind.
Eine solche Verwaltungsdickköpfigkeit widerspricht doch völlig dem von Bürgermeister Heyland vorgeblich geflegten lösungsorientierterten und im Umgang fairen Stil.

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Rheinstetten, Karlsruher Str. – Widerspruchsverfahren wg. Zweirichtungsradweg

Sehr schmaler Zweirichtungsradweg in wenig befahrener Straße vgl Bild auf Flickr Widerspruchsverfahren abgeschlossen, Klage in Vorbereitung

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